Teezubereitung

  • Wellness & Kräutertees

    Zu den Wellnesstees gehören in meinem Sortiment Kräuter- ayurvedische- und ayurvitale Kräutertees. Bei den ayurvitalen Kräutertees ist das alte indische Heilwissen mit unserem Europäischen zu einer wohltuenden und -schmeckenden Symbiose verschmolzen. In ganz kurzen Worten gesagt, ist das Ayurveda eine ganzheitliche Heillehre von Körper, Geist und Seele. Diese Ebenen müssen im Einklang miteinander stehen. Ist eine Ebene davon gestört, gerät der Mensch aus dem Gleichgewicht und wird krank. Dieses Wissen ist in der Zusammensetzung meiner ayurvitalen Kräutertees berücksichtigt.
    Sehr häufige Gewürze die im Ayurveda verwendet werden:

    Ingwer: hilft besonders bei Verdauungs- und Atemwegserkrankungen, bei Arthritis und ist ein gutes Herztonikum. Er fördert die Ausleitung von Giftstoffen aus dem Darm und sorgt somit für eine gesunde Darmflora. Ingwer wirkt Thrombosebildung entgegen, sinkt ernährungsbedingt erhöhten Cholesterinspiegel und wirkt keimtötend. Trockener Ingwer wirkt erhitzender als Frischer.

    Nelke: ist mit ihrem scharfen Geschmack ein Anregungsmittel, sie wirkt stark erhitzend(Körperfeuer). Nelke wirkt appetitanregend, lindert Verdauungsstörungen, reinigt das Lymphsystem und hilft in Kombination mit Kandiszucker bei Husten. Sie hat antibakterielle Eigenschaften und gilt als mildes Aphrodisiakum.

    Zimt: kräftigt und harmonisiert den Kreislauf und die Durchblutung, er ist ein wärmendes Gewürz. Bei Erkältungen und Grippeerkrankungen wirkt er auswurffördernd, entzündungshemmend und ist besonders geeignet für Kinder und schwache Konstitutionen. Zimt lindert Zahnschmerzen und löst verspannte Muskulatur, wärmt die Nieren und stärkt das Verdauungsfeuer.

    Schwarzer Pfeffer: scharf und brennend im Geschmack, ist ein stark verdauungsanregendes Mittel. Er wirkt bei Verdauungsstörungen, Stoffwechselschwäche, Fettleibigkeit, Fieber und kalten Gliedern. Bei entzündlichen Erkrankungen im Verdauungstrakt sollte er nicht angewendet werden. (Warme Milch mit Honig und Pfeffer ist ein bewährtes Hausmittel bei Erkältungen).

    Kardamom: gut verträglich und verdauungsfördernd, regt das Verdauungsfeuer an, kräftigt das Herz, stärkt das Gedächtnis und gilt als Gehirntonikum. Er wirkt lösend auf Bronchialschleim. Er ist ein ideales Mittel für Kinder mit nervösen Verdauungsstörungen. Milch zugesetzt neutralisiert er deren schleimbildene Wirkung. Auch entgiftet er das Coffein im Kaffee.

    Tulsikraut: nimmt eine besondere Stellung unter den Kräutern ein. In Indien ist dieses Kraut eine der heiligsten und am meisten verehrtesten Pflanzen. Tulsi bedeutet im Sanskrit "die Unvergleichliche" und gehört zur Familie der Basilikumgewächse. Tulsi stärkt das Immunsystem, fördert eine lange Lebensdauer, da es den Alterungsprozess verlangsamt, verfügt über bemerkenswerte Anti-Stress-Faktoren die mentale und physische Spannungen vermindern, reguliert einen gefährlich hohen Cholesterinspiegel und stressbedingten Bluthochdruck, verbessert den Stoffwechsel, ist entzündungshemmend, schützt die Herz- und Blutgefäße und schmeckt gut.

  • Rotbuschtee

    Rotbusch oder Rooibos oder Massaitee wird westlich von Kapstadt in den Ausläufern der Cedarberge geerntet. Seit 1930 wird er kultiviert. Rotbusch ist ein Strauch, von dem nur die nadelartigen Blätter und feinen Stengel verarbeitet werden. Er wird manuell oder maschinell geschnitten, maschinell gerollt, während der Fermentation gewässert und gelüftet, natürlich getrocknet bis auf eine Restfeuchte von 10%, maschinell ausgesiebt und von Fremdkörpern entstaubt. Rotbusch hat eine kupferfarbene, helle Tasse mit einem mildem - leicht süsslichem Aroma, leicht holzige Note. Rotbusch enthält kein Coffein und kaum Gerbstoffe. Desweiteren enthält er wichtige Inhaltstoffe wie Eisen, Fluor, Kupfer, Vitamin C und Phenolsäuren. Er kann bei Hautproblemen, Allergien, Depressionen, Nervosität und Schlafproblemen einen positiven Einfluss haben. Meine persönliche Dosierempfehlung ist 3 - 4 Tl. pro Liter und eine Ziehzeit zwischen 3 - 5 Minuten. Aber auch hier gilt wieder das persönliche Ausprobieren um den für Sie treffenden Geschmack zu erzielen.

  • Früchtetee

    Bei meinen angebotenen Früchtetees werden nur hochwertige Trockenfrüchte und Aromen verwendet. In meinem Angebot halte ich einen großen Anteil säurearmer oder säurereduzierter Sorten für Sie bereit. Früchtetee muß etwas höher dosiert werden. Hier empfehle ich einen Teelöffel pro Tasse. Die Früchte werden mit heißem Wasser überbrüht und müssen ca. 10 - 15 Min. ziehen.

  • Schwarz & Oolongtees

    Der Schwarztee sollte mit kochendem Wasser überbrüht werden. (Sollten Sie in einer Gegend mit hoher Wasserhärte wohnen auch etwas stehen lassen, damit der Kalk ausfällt.) Zarte Darjeelings würde ich auch nur 2 - 2,5 Min. ziehen lassen. Gerbstoffarme Teesorten können etwas länger ziehen.Tee sollte immer lose aufgebrüht werden, damit die Blätter sich frei entfalten können und der Tee sein volles Aroma entwickelt. Das heißt, Sie brauchen 2 Kannen. In die eine geben Sie das lose Teeblatt, gießen es mit entsprechendem Wasser auf und gießen nach der vorgegebenen Ziehzeit durch ein Haushaltssieb in die gut vorgewärmte Servierkanne ab. In den ersten 1 - 2 Min. werden die Coffeine fast gänzlich ohne die Gerbstoffe gelöst. Ab ca. 3 Min. lösen sich die Gerbstoffe und der Tee fängt an zu bittern.

  • Allgemein

    Wichtig ist die Qualtität des Wassers. Es sollte möglichst kalkarm und chlorfrei sein. Alte japanische Teemeister bevorzugten reines Quellwasser.
    Da wir dieses aber selten zur Verfügung haben, sollte man kohlensäurearme Wässer aus dem Handel kaufen oder sich mit der Anschaffung eines Wasserfiltersystems auseinander setzen. Die zarten Darjeelings und grünen Tees bevorzugen weiches Wasser. Die kräftigen Assamsorten, Ostfriesen- und Brokentees sind nicht ganz so anspruchsvoll und kommen auch mit hartem Wasser zurecht.

  • Grüntee

    Das Wasser aufkochen und danach abkühlen lassen. Je hochwertiger der Tee, umso kühler sollte das Wasser sein. Besonders hochwertige Sorten bei 55 - 65 °C die übrigen bei 75 - 85 °C aufbrühen. Bei zu heißem Wasser zerstört man die hochwertigen Eiweiße, der Tee kann nicht sein volles Aroma entfalten und er kann leicht bittern. Die hochwertigen Sorten 1,5 - 2 Min., einfachere Sorten wie z.B. Bancha nur 45 - 60 Sek. ziehen lassen. Bei weiteren Aufgüssen jeweils 20 - 30 Sekunden. Bei hochwertigen Sorten sind mehrere Aufgüsse möglich. Wichtig für die Qualität des aufgebrühten Tees ist die frische Zubereitung. Ein Stövchen zerstört das feine Aroma. Tee sollte immer lose aufgebrüht werden, damit die Blätter sich frei entfalten können und der Tee sein volles Aroma entwickelt. Das heißt, Sie brauchen 2 Kannen. In die eine geben Sie das lose Teeblatt, gießen es mit entsprechendem Wasser auf und gießen nach der vorgegebenen Ziehzeit durch ein Haushaltssieb in die gut vorgewärmte Servierkanne ab. In den ersten 1 - 2 Min. werden die Coffeine fast gänzlich ohne die Gerbstoffe gelöst. Ab ca. 3 Min. lösen sich die Gerbstoffe und der Tee fängt an zu bittern. Neben Bodengüte und Anbaulage sind auch die klimatischen Einflüsse für die Güte das Tees von Wichtigkeit. Im zeitigen Frühjahr - nach der Winterpause - wirken sich das Zusammenspiel der Frühjahrssonne und der Nebel-und Niederschlagsverteilung positiv auf Aroma- und Inhaltstoffe aus. Daher gilt Grüntee aus den ersten Pflückungen als der Ergiebigste und Beste.

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